Kath. Wallfahrtskirche Maria Lindenberg in Buchenbach St. Peter Lindenberg
Die Glocken bilden einen in der Melodielinie deutlich verschobenen Dur-Dreiklang. Auch einzeln betrachtet sind die Glocken klanglich unbefriedigend. In Anbetracht der Bedeutung dieser stark frequentierten Wallfahrtskirche und ihrer topografischen Lage hoch über dem Dreisamtal wäre die Anschaffung eines neuen, wohlklingenden Bronzegeläuts, welches klanglich in die Geläute der Umgebung eingebettet ist (z. B. St. Peter in St. Peter), überlegenswert.
In den Uhrenschlag sind alle drei Glocken integriert. Die Glocken 2 und 3 übernehmen den Viertelstundenschlag, Glocke 1 den Stundenschlag. Der Turm verfügt auf allen vier Seiten über Uhrenzifferblätter.
Unterhalb der Glockenstube ist ein wertvolles altes mechanisches Räderuhrwerk aufgestellt, welches schon seit Jahrzehnten stillgelegt ist. Sollte es nicht mehr in Betrieb genommen werden, wäre zumindest eine museale Aufstellung wünschenswert.
In der nebenstehenden Simulation eines möglichen neuen Geläuts erklingt das Salve Regina Motiv mit der Nominallinie h’ – dis’’ – fis’’ – gis’’
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | Hamm, Frankenthal | 1950 | Bronze | 690 |
| c"+10 |
| 2 | Hamm, Frankenthal | 1950 | Bronze | 550 |
| e"+8 |
| 3 | Hamm, Frankenthal | 1950 | Bronze | 470 |
| g"+7 |