Kath. Pfarrkirche St. Gallus in Ebringen Ebringen
Die in Teilbereichen im 14. Jahrhundert erbaute Pfarrkirche St. Gallus in Ebringen verfügt über ein fünfstimmiges Geläut. Die zwei großen Glocken sind historische Glocken. Die Glocken 3, 4 und 5 wurden nach dem Krieg durch die Glockengießerei Friedrich Wilhelm Schilling hinzugegossen. In der Melodielinie erklingt das ausgefüllte Molldurquintett.
In einem seitlich an den Chorraum der Kirche angestellten, massiven Glockenturm hängen in zwei Glockenstuben die fünf Glocken.
Die Läuteanlage erfuhr Ende der achtziger Jahre eine umfassende Renovation. Hierbei wurden die historischen Glocken um 90° gedreht und alle Glocken an neuen Holzjochen aufgehängt.
Der Turm verfügt auf allen vier Seiten über Uhrenzifferblätter. Auf einem der Turmzwischengeschosse ist ein elektrifiziertes mechanisches Räderuhrwerk aufgestellt. Es betätigt den Uhrenschlag. Im Gegensatz hierzu werden die Zeigergetriebe über Elektromotoren angetrieben. In den Uhrenschlag integriert sind die Glocken 1, 3, 4 und 5.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | H. H. Weitnauer (IV), Basel | 1738 | Bronze | 1290 | 1235 | d'+6 |
| 2 | Gebruider Bayer, Freiburg | 1827 | Bronze | 1097 | 780 | f'+6 |
| 3 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1957 | Bronze | 1010 | 684 | g'+6 |
| 4 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1957 | Bronze | 892 | 471 | a'+6 |
| 5 | F. W. Schilling, Heidelberg | 1957 | Bronze | 790 | 324 | c"+6 |