Kath. Münster St. Jakobus in Titisee-Neustadt Ttitisee-Neustadt

Das in den Jahren 1897-1901 unter Baumeister Max Meckel errichtete Münster St. Jakobus d. Ä. in Neustadt verfügt über ein siebenstimmiges Geläute der Glockengießerei Albert Junker. Die Glocken wurden in der sogenannten Briloner Sonderbronze im Jahr 1949 gegossen. In der Melodielinie erklingt das erweiterte Salve Regina in Moll.
In einem mittig über den Eingangsgiebel des Münsters gestellten, massiven und sehr hohen Glockenturm hängen in einer hallenartigen Glockenstube die Glocken in einem dreigeschossigen Stahlglockenstuhl.
Der Turm ist auf dem Basisgeschoss des Glockenstuhls auf drei Seiten mit Uhrenzifferblättern bestückt. In den Uhrenschlag sind die Glocken 1, 2, 4, 5 und 6 eingebunden. Hierbei übernehmen die Glocken 4, 5 und 6 den Viertelstundenschlag, die Glocken 1 und 2 tätigen den wiederholenden Uhrenschlag.

Musikalische und technische Daten

 

Gießer

Gussjahr

Material

Ø in mm

kg

Nominal

1

A. Junker, Brilon

1949

Sonderbronze

1850

4115

b°-5

2

A. Junker, Brilon

1949

Sonderbronze

1530

2400

des'-1

3

A. Junker, Brilon

1949

Sonderbronze

1385

1725

es'-9

4

A. Junker, Brilon

1949

Sonderbronze

1235

1200

f'-4

5

A. Junker, Brilon

1949

Sonderbronze

1010

700

as'-9

6

A. Junker, Brilon

1949

Sonderbronze

930

500

b'-10

7

A. Junker, Brilon

1949

Sonderbronze

780

305

des"-3

Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Glocke 4

Glocke 5

Glocke 6

Glocke 7

Plenum

Standort
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