Kath. Pfarrkirche St. Stephan in Gottenheim Gottenheim

Die Pfarrkirche St. Stephan in Gottenheim verfügt über ein vierstimmiges Geläute. Die Glocken 1 und 4 wurden im Jahr 1989 zu den beiden historischen Glocken aus dem Jahr 1726 hinzugegossen. In der Melodielinie erklingt ein verminderter Vierklang.
In einem mittig über den Eingangsgiebel gestellten, sehr massiven und großvolumigen Glockenturm hängen die Glocken in einem Holzglockenstuhl.
Der Turm ist auf zwei Seiten mit Uhrenzifferblättern bestückt. Die Glocken 1, 2 und 3 sind mit einem Uhrschlagwerk ausgestattet. Hierbei übernimmt die Glocke 1 den Stundenschlag, die Glocken 2 und 3 tätigen den Viertelstundenschlag.
Der ehemalige Glockensachverständige Kurt Kramer schrieb in seinem im Jahr 1989 verfassten Abnahmegutachten: „Die Geläuteergänzung für die katholische Pfarrkirche Sankt Stephan in Gottenheim ist gelungen. Die beiden neuen Glocken umschließen das sehr eigenwillige Klangbild der beiden historischen Glocken und führen so das Geläute zu einem farbenreichen Klangkörper zusammen... Gottenheim hat mit den beiden historischen und den beiden neuen Glocken ein Geläute mit einer sehr eigenwilligen, aber dafür unverwechselbaren Klangsprache erhalten."

Musikalische und technische Daten

 

Gießer

Gussjahr

Material

Ø in mm

kg

Nominal

1

Karlsruher Glockengießerei

1989

Bronze

1261

1324

es'+3

2

Ludwig u. Nikolaus Rossier

1726

Bronze

1115

ca. 780

ges'+4

3

Ludwig u. Nikolaus Rossier

1726

Bronze

880

ca. 450

b'-2

4

Karlsruher Glockengießerei

1989

Bronze

722

262

des"+3

Audio

Glocke 1

Glocke 2

Glocke 3

Glocke 4

Plenum

Dokumente

Quelle: Dt. Kunstverlag, München

Standort
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