Kath. Pfarrkirche St. Gangolf in Vogtsburg-Schelingen Vogtsburg-Schelingen
Die Pfarrkirche St. Gangolf in Schelingen verfügt über ein zweistimmiges Geläut. Die große Glocke 1 stammt aus dem Jahr 1926 und wurde von Benjamin Grüninger in Villingen gegossen. Die Glocke 2 wurde von dem Wandergießer Jean Baptiste Rossier im 18. Jahrhundert in Endingen gegossen. Darüber hinaus gibt es noch eine dritte, nicht schwingende Uhrenschlagglocke. Die beiden Läuteglocken erklingen im Intervall einer großen Terz zueinander.
In einem mittig über den Eingangsgiebel der Pfarrkirche gestellten Glockenturm hängen die Glocken in einem Stahlglockenstuhl. Die Läuteanlage erfuhr im Jahr 2023 eine Sanierung. Hierbei wurden die beiden Glocken an Eichenholzjochen aufgehängt und mit einem neuen Klöppelsatz ausgestattet.
Der Turm ist auf zwei Seiten mit Uhrenzifferblättern belegt. Diese befinden sich oberhalb der Glockenstube. In den Uhrenschlag sind alle drei Glocken integriert. Die Glocken 2 und 3 übernehmen den Viertelstundenschlag, die große Glocke 1 tätigt den Stundenschlag.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | B. Grüninger, Villingen | 1926 | Bronze |
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| es"-5 |
| 2 | Jean Baptiste Rossier | 1715 | Bronze | 500 |
| g"-5 |
| 3 | Uhrenschlagglocke |
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| 350 |
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