Kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Ulrich in Neuried-Müllen Neuried-Müllen
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Ulrich in Müllen verfügt in einem mittig in den Eingangsgiebel gestellten, sehr alten und massiven Glockenturm über drei Glocken. Die Glocken 1 und 3 stammen von der Karlsruher Glockengießerei Gebrüder Bachert, die Glocke 2 ist eine Stahlglocke aus dem Jahr 1923.
Der Glockenturm beherbergt in einer Glockenstube mit achteckigem Grundriss die drei Glocken. In den Uhrenschlag sind alle drei Glocken integriert. Der Turm ist auf der Giebelseite mit einem Uhrenziffernblatt ausgestattet.
Die Stahlglocke ist für sich betrachtet ein recht gutes Klanginstrument. Aufgrund der unterschiedlichen Materialeigenschaften von Bronze und Stahl erklingen die Glocken mit unterschiedlicher Intensität und Lautstärke. Die Bronzeglocken werden aus diesem Grunde klanglich „zurückgedrängt“. Aus diesen Gründen wäre es sinnvoll, zwei kleine neue Bronzeglocken als Ersatz für die Stahlglocke anzuschaffen.
Neue Nominallinie: h‘ – e‘‘ – fis‘‘ – gis‘‘
Ein vierstimmiges Geläut ermöglicht einen differenzierten, auf die jeweiligen liturgischen Bedürfnisse abgestimmten, Gebrauch der Glocken. Neben dem Vollgeläute können auch verschiedene zwei- und dreistimmige Motive zum Einsatz kommen.
Aus unserer Erfahrung können mit einem Glockenprojekt neben den aktiven Mitgliedern der Kirchengemeinde auch weite Teile der Bürgerschaft angesprochen und zu einem entsprechenden Engagement motiviert werden. Der Glockenguss und die abschließende Glockenweihe stellen auch in unsrer Zeit ein herausragendes Ereignis im Leben einer Pfarrgemeinde dar.
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | Karlsruher Glockengießerei | 1955 | Bronze | 752 | 225 | h’+1 |
| 2 | unbekannt | 1923 | Stahl |
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| d’’+2 |
| 3 | Karlsruher Glockengießerei | 1955 | Bronze | 602 | 120 | e’’+2 |
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Terzett
Simulation Quartett
mit neuer fis'' und gis''