Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Neuenburg verfügt über ein vierstimmiges Geläut. Die Glocke 1 stammt aus dem Jahr 1617 von der Gießerei Ramfeld aus Schlesien, die Glocken 2 und 3 wurden 1954 von der Gießerei Schilling gegossen und Glocke 4 im Jahr 1922 von der Gießerei Grüninger.
In einer großen, hallenartigen Glockenstube hängen in einem stark dimensionierten Holzglockenstuhl auf zwei Etagen die vier Glocken.
Der ehemalige Glockensachverständige Kurt Kramer schreibt in seinem im Jahre 2003 verfassten Abnahmebericht: „Das Geläute von Neuenburg ist kein alltägliches Geläute, das durch den eigenwilligen aber sehr schönen Klang der Glocke aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten geprägt wird.“
In den Uhrenschlag integriert sind die drei großen Glocken. Den Viertelstundenschlag übernehmen Glocke 2 und 3, den Stundenschlag Glocke 1. Unterhalb der Glockenstube ist ein elektrifiziertes, mechanisches Räderuhrwerk aufgestellt.
Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Neuenburg Neuenburg
Audio
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Glocke 4
Plenum
Standort
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