Die Pfarrkirche St. Maria in Philippsburg verfügt über ein vierstimmiges Geläut. Glocke 1 wurde im Jahr 1770 von Benjamin Grüninger in Villingen gegossen. Sie stammt ursprünglich aus dem ehemaligen Benediktinerkloster in Schuttern (Ortenaukreis). Glocke 3 wurde von Lucas Speck im Jahr 1809 in Heidelberg gegossen. Die Glocken 2 und 4 stammen aus der Glockengießerei Hamm, Frankenthal aus dem Jahr 1956.
In der Melodielinie aller 4 Glocken erklingt das ausgefüllte Mollmotiv.
In einem mittig über den barocken Eingangsgiebel der Pfarrkirche gestellten und massiven Glockenturm hängen in einer Glockenstube mit achteckigem Grundriss die Glocken in einem Stahlglockenstuhl.
Der Turm ist auf den 4 Diagonalseiten mit Uhrenzifferblättern bestückt. Diese befinden sich knapp oberhalb des Glockenstuhls (oberhalb der Schallläden.) Alle Glocken sind in den Uhrenschlag integriert. Die Glocke 1 übernimmt der Stundenschlag, die Glocken 2, 3 und 4 tätigen den Viertelstundenschlag. Unterhalb der Glockenstube steht ein elektrifiziertes mechanisches Uhrwerk der Firma Schneider aus Schonach.
Kath. Pfarrkirche St. Maria in Philippsburg Philippsburg
Musikalische und technische Daten
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| Gießer | Gussjahr | Material | Ø in mm | kg | Nominal |
| 1 | J. B. Grüninger, Villingen | 1770 | Bronze | 1438 | 2000 | cis'+3 |
| 2 | Hamm, Frankenthal | 1956 | Bronze | 1216 | 982 | e'+4 |
| 3 | Lucas Speck, Heidelberg | 1809 | Bronze | 924 | 391 | fis'+4 |
| 4 | Hamm, Frankenthal | 1956 | Bronze | 958 | 499 | gis'+4 |
Audio
Glocke 1
Glocke 2
Glocke 3
Glocke 4
Plenum
Standort
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